Stipendium für Erwachsene und ältere Personen

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Die kantonalen Stipendienstellen kennen in der Regel ein Maximalalter, nach welchem keine Stipendien mehr gesprochen werden. Beispielsweise werden im Kanton Zürich keine Stipendien an Personen älter als 45 gesprochen. In Bern werden Personen älter als 35 nur in Ausnahmefällen unterstützt. Entsprechend sind in diesen Fällen Alternativen gefragt. Stipendien für Erwachsene bzw. ältere Personen gibt es eigentlich nur im privaten Sektor. Insbesondere bei Stiftungen und Vereinen.

In welchen Fällen lohnt es sich bei Stiftungen anzuklopfen?

Personen älteren Semesters werden erfahrungsgemäss dann unterstützt, wenn eine Bedürftigkeit vorliegt und eine beruflich auswegslose Situation. Beispielsweise bei dringenden Umschulungen, Wiedereingliederung nach längerer Mutterschafts- / Vaterschaftspause, zwingenden Weiterbildungen etc. In solchen Fällen lohnt es sich zu klären, bei welchen Einrichtungen ein Gesuch sinnvoll sein könnte. In anderen Fällen, bei sog. fakultativen Zweit- oder Weiterbildungen, werden nur selten Stipendien gesprochen.

Stipendium für Erwachsene

Was ist zu tun, wenn man kein Stipendium findet?

Es gibt heute verschiedene Möglichkeiten an private Darlehen oder Kredite zu gelangen. Bei Krediten geht es definitionsgemäss um Banken. Da greift jeweils das Konsumkreditgesetz. Entsprechend ist Voraussetzung, dass man ein regelmässiges Einkommen während der Ausbildung/ Weiterbildung generiert. Bei Darlehen geht es um einen Vertrag mit einer privaten Partei, die keine Bank ist. Da empfehlen wir EDUCA SWISS. Auch andere Stiftungen sind heute offen für die Vergabe von Darlehen. In den meisten Fällen ist auch hier eine Verzinsung vorhanden bzw. erwartet. Zusätzlich gibt es verschiedene weitere Modelle des Peer-to-Peer-lendings, welche die Suche nach einem Darlehensgeber erleichtern. Hier stellt sich einfach jeweils die Frage, ob man das Darlehem „stämmen“ und auch nach abgeschlossener Ausbildung problemlos rückbezahlen kann. Diese Kalkulation ist dann einfach zu machen, wenn eine Weiterbildung/ Ausbildung zu einer bereits quantifizierbaren Lohnerhöhung bzw. zu einem bereits bekannten Lohn führt.